Schmucklexikon

Alles was Sie über Schmuck wissen wollen

Die Welt des Schmucks

Die Welt des Schmucks ist ebenso facettenreich, wie ein kunstvoll geschliffener Edelstein. Schmökern Sie in unserem Schmucklexikon und erfahren Sie mehr über die verschiedenen Materialien, die bei der Schmuckherstellung zum Einsatz kommen.

diamant
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Edelstahl

Edelstahl ist äußerst hart und kratzfest. Er wird außerordentlich gerne für Modeschmuck verwendet.

Edelsteine

Edelsteine sind selten und daher überaus begehrt. Zu den besonders bekannten Edelsteinen zählen Amethyst, Rubin und Saphir. Der Diamant gilt als „König der Edelsteine“ und ist eine Preisklasse für sich.

Carat

In Carat wird das Gewicht von Edelsteinen angegeben. Die Abkürzung lautet ct. Ein Carat entspricht genau einem Gewicht von 0,2 Gramm. Im Edelstein-Lexikon von Juwelier Leicht erfahren Sie mehr über diverse Edelsteine und ihre Eigenschaften.

Gelbgold

Durch die Legierung von Gold, Kupfer und Silber entsteht strahlendes Gelbgold.

Gold

Das Edelmetall mit dem chemischen Symbol „Au“ für Aurum ist aus der Schmuckwelt nicht wegzudenken. Da Gold als Material zu weich ist, kommt es bei Schmuck kaum in reiner Form, sondern als Legierung vor. Hierfür wird es mit anderen Metallen legiert, damit es härter wird. Legierungen mit Feinheitsgehalt 585 (14 Karat) und 750 (18 Karat) sind besonders häufig.

Karat

Gibt den Reinheitsgrad von Gold an. Was versteht man unter 24-karätigem Goldschmuck? Schmuck aus reinem Gold, dem nichts beigemischt wurde. Anders verhält es sich bei Schmuck aus 18-karätigem Gold. Dieses wird auch als Gold 750 bezeichnet und enthält neben Gold noch andere Materialien wie etwa Titan oder Nickel.

Rotgold/Roségold

Roségold ist in den vergangen Jahren verstärkt in Mode gekommen. Damit Gold einen rötlichen Schimmer erhält, wird es mit Kupfer und einem geringeren Anteil Silber legiert.

Silber

Das Edelmetall Silber trägt das chemische Symbol „Ag“ für Argentum. Silberschmuck kann durch das Tragen an der Luft oxidieren und sich schwarz verfärben. Was unterscheidet Silber von Sterling Silber 925? Bei Sterling Silber handelt es sich um eine Legierung von Silber. Durch die Beimengung anderer Metalle wird es härter. Sterling Silber 925 besteht zu 92,5% aus Silber und zu 7,5% aus anderen Metallen.

Diamant

Der Diamant ist das härteste natürlich vorkommende Material. Darauf bezieht sich der Begriff „Diamant“, der sich vom griechischen Wort „adamas“ ableitet, das „unbesiegbar“ bedeutet. Für die Bewertung eines Diamanten sind die 4C entscheidend. Diese sind: Carat (das Gewicht), Clarity (die Reinheit), Color (die Farbe) und Cut (den Schliff). Was unterscheidet den Brillant von einem Diamant? Bei der Bezeichnung Brillant handelt es sich um einen Schliff mit 57 Facetten. Im Diamantlexikon von Juweliere Leicht erfahren Sie mehr über Diamanten.

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Perle

Bei Perlschmuck kommen in erster Linie Zuchtperlen zum Einsatz. Damit eine Perle entsteht, wird in eine Muschel ein Fremdkörper eingesetzt. Um diesen abzuwehren, legt die Muschel um den Fremdkörper Schichten aus Perlmutt. So entstehen im Laufe von Jahren Perlen. Tahiti-, Südsee – und Co. – Wodurch unterscheiden sich die Zuchtperlen diverser Herkunftsgebiete?

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Akoya-Zuchtperlen

Stammen aus Japan und schillern weiß bis roséfarben.

Ming-Zuchtperlen

Stammen aus China und beeindrucken mit Orange- bis Lilatönen.

Südsee-Zuchtperlen

Sind weiß bis cremefarben und entstehen in der Muschel „Pinctada maxima“. Ihr Ursprungsgebiet ist sehr ausgedehnt und reicht von Australien bis Thailand.

Tahiti-Zuchtperlen

Stammen von den Südseeinseln und können schwarz sein oder Farben von violett bis grau haben.

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Platin

Platin ist seltener als Gold und glänzt wie Silber. Im Gegensatz zu Silber oxidiert es nicht und ist daher vor Verfärbungen geschützt. Die Bezeichnung „Platin“ leitet sich von dem spanischen „platina“ ab, das „kleines Silber“ bedeutet. Da es härter als Gold ist, wird es gern für Edelsteinfassungen verwendet.

Vergoldet

Schmuck, der nicht durchgehend aus Gold besteht, sondern lediglich mit einer Schicht aus Gold überzogen ist, bezeichnet man als vergoldet.

Weißgold

Damit Gold weiß wird, muss ihm die Farbe entzogen werden. Dies erreicht man durch die Beimengung weiterer Metalle. Daher handelt es sich bei Weißgold um eine Legierung. Um Weißgold zu erhalten, wird Gold mit Silber, Palladium, Platin oder Nickel legiert.